Bereits 68 Prozent der Generation Y leiden an „digitaler Augenüberlastung“. Das zeigt eine aktuelle Studie. Wir stellen drei einfache Massnahmen vor, um das Risiko zu minimieren!

Ob bei der Arbeit, unterwegs oder zu Hause – irgendein Bildschirm ist immer dabei und wir starren drauf. Immer mehr Menschen schauen täglich und über mehrere Stunden auf die Screens. Wenn Sie mehrheitlich am PC arbeiten, machen Sie zudem rund 30’000 Blickwechsel zwischen Bildschirm, Tastatur und Arbeitsunterlage. Dies erfordert eine ausgezeichnete Sehschärfe und ein blitzschnelles Einstellen der Augen auf wechselnde Entfernungen, Blickwinkel und Kontraste. Auch die stundenlange Fixierung eines Bildschirms in gleicher Richtung und Entfernung, zum Beispiel bei einer Kasse oder einer Maschine sowie bei Filmen & Spielen, führt zur Überanstrengung der Augenmuskulatur. Auf Dauer bleibt dies für unsere Augen nicht ohne Folgen.

Die Symptome reichen wegen des verringerten Lidschlags von Augenrötung und -reizung, trockenen Augen, Verspannungen im Augenbereich, Abtrocknen der Hornhaut bis hin zu Rücken- und Nacken- sowie Kopfschmerzen. Es kann sogar so weit kommen, dass das Bild verschwimmt, weil das Auge nicht mehr in der Lage ist, einen Fixpunkt im Mittel- und Nahbereich einzustellen. Laut Experten entwickelt sich die digitale Augenüberlastung mittlerweile zu einem ernsthaften Gesundheitsproblem.

3 Massnahmen, um Ihre Augen zu schonen

Um der Überlastung der Augen entgegen zu wirken, wäre es am wirksamsten weniger Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Klar ist aber, dass dies im Alltag bei Menschen, welche am Computer arbeiten, keine Option ist. Drei Faktoren sind massgebend, um das Risiko zu minimieren:

  1. Regelmässige Pausen
    Legen Sie häufige Pausen ein, bei welchen Sie den Blick gezielt in die Ferne schweifen lassen. Um diese nicht zu vergessen, gibt es Tools sowohl für Mac (TimeOut) als auch Windows (FadeTop), die für eine Unterbrechung sorgen.
  2. Guter Bildschirm und richtige Platzierung
    Überprüfen Sie die Schärfe und Konturen der Monitoreinstellungen. Ihr Bildschirm sollte nicht flimmern und richtig platziert sein:

    • Fenster und Lichtquellen seitlich, weder vor noch hinter dem Monitor.
    • Sitzen Sie 60–80 cm vom Bildschirm entfernt; im Winkel zum Auge; Blickneigung 25° bis 30°; die Oberkante des Monitors sollte knapp unterhalb Ihrer Augenhöhe liegen.

    Das Messblatt PC-Arbeitsplatz von OptikSchweiz, dem Verband für Optometrie und Optik, gibt Aufschluss auf Ihre jetzige Arbeitssituation und hilft als Vorbereitung auf den Augenoptiker-Besuch.

  3. Korrigiertes Sehvermögen Sehhilfen, wie Brille oder Kontaktlinsen können die Augen entlasten. Kleine Sehfehler, wie leichte Kurz- oder Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmungen oder Unterschiede zwischen den Augen, welche im Alltag keine Schwierigkeiten bereiten, können bei anhaltender Bildschirmarbeit negative Auswirkungen erzeugen.

Zum Herausfinden, ob man durch die intensive Nutzung von digitalen Geräten anfällig für digitalen Augenstress ist, kann die kostenlose App «Augenstress» (für Apple und Google Endgeräte) herunterladen. Nutzer geben an, wieviel Zeit sie auf digitalen Geräten verbringen und erhalten einen Vergleich mit dem europäischen Durchschnitt sowie konkrete Praxis-Tipps um das Risiko von Augenstress zu vermindern.

Fazit: Bildschirmbrille bietet Lösung

Gerade wenn Sie am Computer arbeiten, helfen die obigen drei Tipps, Ihre Augen zu schonen. Aber auch in der Freizeit können diese einfachen Massnahmen angewendet werden. Wichtig ist zudem, immer wieder zu blinzeln, damit die Augen regelmässig befeuchtet werden. Und Finger weg von Augentropfen während einer längeren Zeit (sofern nicht vom Arzt verschrieben). Diese Symptombekämpfung kann neue Probleme mit sich bringen.

Vielmehr wäre es eine Überlegung wert, sich eine Bildschirmbrille zu gönnen: Bereits ab dem ersten Mausklick steigert die Brille spürbar das Wohlbefinden und die Lebensqualität während Computerarbeiten. Denn die Brille ist optimal auf den Abstand der Augen zur Tastatur und zum Bildschirm abgestimmt. Egal ob Sie beim Arbeiten einen Sehbereich bis 90 cm benötigen, ein uneingeschränktes Blickfeld im Bereich bis 1.20 m wünschen oder im Fall von vielen Meetings und Kundengesprächen bis 4 m sehen möchten (bspw. an Rezeptionen oder Empfangstheken), wir stehen Ihnen gerne zur Beratung zur Verfügung.

Sehbereich bis 90 cm
 
Sehbereich bis 1.20 m

Die Computerbrillen eignen sich aber nicht nur für PC Arbeiten. Durch ein besseres Erkennen von Details im erweiterten Nahbereich, vermittelt sie den Trägern die Sicherheit und Freude im Alltag zu geniessen: Ob beim Kochen, Stricken, Nähen, Malen oder Karten spielen ist eine solche Brille die ideale Alternative zur Gleitsicht- oder Lesebrille.

Bei Sehproblemen am Arbeitsplatz ist es wichtig, die konkret vorhandenen täglichen Distanzen zu kennen. Am besten füllen Sie vorerst das Messblatt PC-Arbeitsplatz aus, damit wir verschiedene optische Werte messen können. Kombiniert mit den üblichen Tests kann auf diese Weise die für Sie ideale PC-Brille definiert werden.

Jetzt unverbindlich für eine Beratung anfragen. Für einen Termin melden Sie sich unter info@optivisionsa.ch oder 032 323 85 32

 

Quellen

https://www.welt.de/gesundheit/article140587561/So-ruinieren-wir-unsere-Augen-vor-dem-Bildschirm.html

http://optikschweiz.ch/de/themen/bildschirm-auge

http://www.rodenstock.de/de/de/eignen-sich-bildschirmbrillen-nur-fur-den-computer-/journalDetail.html?docId=1829531